4004

Historisch betrachtet ist der Intel-Prozessor 4004 die erste als integrierte Schaltung (IC) ausgeführte Zentraleinheit (CPU). Sie wurde 1971 vorgestellt, bestand aus 2.300 Transistoren, was der LSI-Technik, der Large Scale Integration, entsprach, und verfügte über einen Befehlsatz von 46 Instruktionen.

Eine integrierte Schaltung am Beispiel der CPU 
   4004 von Intel aus dem Jahr 1969

Eine integrierte Schaltung am Beispiel der CPU 4004 von Intel aus dem Jahr 1969

Bei dem 4004 handelt es sich um einen Mikroprozessor mit einer Datenbusbreite von 4 Bit und einem Adressraum von 12 Bit, was einem Speicheradressierungsbereich von 4 KB entspricht. Der 4004 wurde mit 740 kHz getaktet und hatte eine Rechenleistung von 60.000 4-Bit-Instruktionen pro Sekunde, das entspricht 0,06 MIPS. Die damalige PMOS-Technologie basierte auf Strukturbreiten von 10 µm.

Erste 
   Intel-CPU 4004, Foto: Intel

Erste Intel-CPU 4004, Foto: Intel

Der Chip 4004 war in einem Dual-Inline-Package (DIP) mit 16 Pins untergebracht. Er wurde wegen seiner geringen Rechengeschwindigkeit vorwiegend für Steuerungsaufgaben eingesetzt.

Der verbesserte Nachfolgetyp des 4004 ist der 4040.

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Informationen zum Artikel
Deutsch: 4004
Englisch:
Veröffentlicht: 27.09.2009
Wörter: 129
Tags: Intel CPUs
Links: 4040, Adressraum, Bit (binary digit), Chip, CPU (central processing unit)