FDDI-Standard

Der ursprüngliche FDDI-Standard ANSI X3T9.5 wurde von der internationalen Standardisierungs-Organisation (ISO) unverändert übernommen und unter ISO 9314 verabschiedet. Der FDDI-Standard setzt sich aus vier Teilen zusammen. In der physikalischen Schicht gibt es den PMD-Teil, Physical Layer Medium Dependent.


Der FDDI-Standard umfasst die Anforderungen an Sender und Empfänger, aber auch den medienspezifischen Teil, also die Anforderungen an die Glasfaser oder an andere Medien. Darüber liegt die ebenfalls physikalisch ausgerichtete PHY-Schicht (Physical Layer Protocol). In dieser Schicht sind die Datenrate, die 4B5B-Codierung mit anschließender Codierung und Decodierung nach Non Return to Zero Inverted (NRZ-I) sowie der FDDI-spezifische Symbolsatz definiert. Auf der darüber liegenden Schicht, der MAC-Schicht, wird das FDDI-Protokoll abgehandelt.

Die vier Komponenten des FDDI-Standards

Die vier Komponenten des FDDI-Standards

Das Station-Management (SMT) der vierte Teil des FDDI-Standards, übernimmt die Inbetriebnahme des FDDI-Rings, die Fehlerüberwachung und -beseitigung sowie die Erstellung von Statusberichten für das Konsolen-Management.

Der FDDI-Standard empfiehlt als Schnittstelle zu den Anwendungen IEEE 802.2 (LLC), um Übergänge zu anderen Netzen und damit das Internetworking zu erleichtern.

Informationen zum Artikel
Deutsch: FDDI-Standard
Englisch: FDDI standard
Veröffentlicht: 15.10.2013
Wörter: 169
Tags: FDDI
Links: 4B5B-Codierung, ANSI (American national standards institute), Bitübertragungsschicht, Codierung, Datenrate