PAC (perceptual audio coding)

Das Prinzip des Perceptual Audio Coding (PAC) wurde von den Bell Labs (Lucent) Ende der 90er Jahre entwickelt. Es ist eine Audiokompression für analoge Musik, Sprache und andere niederfrequente Signale. PAC-Codecs digitalisieren die analogen Audiosignale in ein digitales Format und haben ihre höchste Leistungsfähigkeit bereits bei 96 kbit/s, wodurch sie sich besonders für digitalen Hörfunk (DAB), HD-Radio und Internetradio eignen. Diese Datenrate soll in der weiteren Entwicklung auf 64 kbit/s gesenkt werden. Die Audioqualität entspricht dabei der von Compact Discs, die Kompressionsrate liegt bei 1:15.

PAC-Codecs arbeiten nach Modellen der Psychoakustik und filtern irrelevante Informationen aus dem Audiosignal. Die PAC-Kompression ist Advanced Audio Coding (AAC) ähnlich, beide benutzen gleiche Konstruktionselemente.

In der Enhanced-Version ePAC werden die Dateien mit 256 Bit verschlüsselt. ePAC ist sehr schnell, kann aber nur von einigen proprietären Codecs erzeugt und wiedergegeben werden. Die Qualität wird als sehr hoch bezeichnet. Die Kompressionsrate liegt wie beim PAC-Coding bei 1:15.

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Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: perceptual audio coding - PAC
Veröffentlicht: 26.05.2008
Wörter: 155
Tags: Audiokompression
Links: AAC (advanced audio coding), Analog, Audio, Audiokompression, Bit (binary digit)