PCD (proximity coupling device)

Eine Proximity Coupling Device (PCD) ist ein Kartenlesegerät für Proximity Integrated Circuit Cards (PICC), also ein RFID-Lesegerät. Die Kopplung zwischen der PCD-Lesegerät und den PICC-Karten ist induktiv und auf geringe Entfernungen von bis zu 10 cm begrenzt.

Die drahtlose Übertragung erfolgt durch ein magnetisches Wechselfeld, das in die Flachantenne der PICC-Karte induziert wird. Über die kontaktlose Schnittstelle wird die Energie von der PCD-Lesegerät zur Vicinity Integrated Circuit Card (VICC) übertragen, da diese passiv ist und keine Batterie hat. Die Daten der PICC-Karte werden von dem PCD-Schreib-/Lesegerät abgefragt, die Kommunikation erfolgt bidirektional. PCD-Terminals arbeiten mit Nahfeldkommunikation meistens auf der Frequenz von 13,56 MHz.

Die Kommunikation zwischen der PCD-Leseeinheit und der PICC-Karte ist im Standard ISO 14443 beschrieben. Der Downlink von der PCD-Einheit und der PICC-Karte arbeitet beim Typ A mit Amplitudenumtastung (ASK), im Uplink mit Lastmodulation. Typ B benutzt statt der Manchester-Codierung Non Return to Zero (NRZ).

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Deutsch:
Englisch: proximity coupling device - PCD
Veröffentlicht: 03.05.2011
Wörter: 149
Tags: Speicherkarten
Links: Amplitudenumtastung, Batterie, Bidirektional, Daten, Downlink