USV-Schutzklasse

In den USV-Schutzklassen sind die am häufigsten vorkommenden Störungen definiert und in mehreren Schutzklassen zusammengefasst.

Die zehn am häufigsten vorkommenden Störungsformen für USV-Systeme sind Netzausfälle (1), Spannungsschwankungen (2), Spannungsspitzen (3), Unterspannungen (4), Überspannungen (5), Blitzeinwirkung (6), Spannungsstöße (7), Frequenzschwankungen (8), Spannungsverzerrungen (9) und Spannungsoberschwingungen (10).

Die USV-Schutzklassen sind in den Standards DIN-EN 5009-6, IEC 62040-3, IEC 61002-2 und VDE 0558 spezifiziert. Die Standards unterscheiden zwischen drei USV-Schutzklassen. Die höchste Schutzklasse ist die Schutzklasse 1, die gegen alle Formen von Netzstörungen resistent ist. Systeme mit dieser Schutzklasse sind von der Spannung und der Frequenz des Stromnetzes unabhängig, Voltage and Frequency Independent (VFI). Die VFI-Klassifizierung besagt, dass sich der USV-Ausgang unabhängig von Änderungen der Netzspannung und der Netzfrequenz verhält.

Die Schutzklasse 2 schützt vor den Störungen 1 bis 5 und ist unabhängig von der Eingangsspannung, Voltage Independent (VI). Und Schutzklasse 3 sichert nur gegen Störungen 1 bis 3 und ist abhängig von der Netzspannung und der Netzfrequenz, Voltage and Frequency Dependent (VFD).

Informationen zum Artikel
Deutsch: USV-Schutzklasse
Englisch: UPS protection class
Veröffentlicht: 05.11.2011
Wörter: 160
Tags: Sonstige Empfehlungen Versorgung
Links: Frequenz, IEC (international electrotechnical commission), Netzspannung, U (Spannung), STD (standard)