VFO (variable frequency oscillator)

Ein Variable Frequency Oscillator (VFO) ist ein einfacher, freischwingender Oszillator, der begrenzte Einstellmöglichkeiten für die Frequenz hat. Er wird vornehmlich im Amateurfunk eingesetzt und seine Frequenz wird durch die LC-Komponenten bestimmt.

Ein VFO stellt nur geringe Anforderungen an die Frequenzgenauigkeit und -drift. Beides ist in VFOs unvermeidbar und wird stark von der Temperatur und von Spannungsänderungen beeinflusst. Eine Reduzierung der Drift ist mit schaltungstechnischen Maßnahmen möglich. Zu diesem Zweck arbeiten verschiedene Hersteller mit so genannten Halb-Frequenz-Oszillatoren, die sich mit geringerer Drift bauen lassen und verdoppeln deren Frequenz.

Die Frequenz von VFOs wird mit Drehkondensatoren oder Trimmkondensatoren eingestellt, das sind einstellbare Kondensatoren. Die Genauigkeit liegt bei 0,2 % bis 1 %, das entspricht bei 100 MHz einer Frequenzabweichung von 200 kHz bis 1 MHz. Aus diesem Grund werden VFOs auch nicht in Geräten der Rundfunk- und Fernsehtechnik eingesetzt.

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Deutsch:
Englisch: variable frequency oscillator - VFO
Veröffentlicht: 31.03.2008
Wörter: 134
Tags: Analogschaltungen
Links: AFU (Amateurfunk), Drehkondensator, Drift, Frequenz, Genauigkeit