Wandladestation

Wandladestationen, Wallbox, sind im Privatbereich eingesetzte Ladestation mit Wandbefestigung für Elektrofahrzeuge. Sie können in der Garage oder im Carport angebracht sein und sind an das Niederspannungsnetz oder das Drehstromnetz angeschlossen. Wandladestationen haben ein fest angeschlossenes Ladekabel oder eine Ladesteckdose für ein Ladekabel mit Ladestecker nach Typ 2 und benötigen einen Bordloader, das ist ein On-Board-Ladegerät.

Die Leistungsfähigkeit von Wandladestationen hängt davon ab, ob sie an das einphasige Niederspannungsnetz oder an das dreiphasige Drehstromnetz angeschlossen sind. Erstere erreichen bei 16 A eine Ladeleistung von 3,7 kW. Wohingegen es die dreiphasigen Ladestationen bei 16 A auf 11 kW Ladeleistung bringen. Stärkere Ausführungen für 32 A haben eine Ladeleistung von 22 kW und noch stärkere mit 63 A kommen auf 44 kW Ladeleistung. Zur Ladung der Autobatterien wird der Wechselstrom im On-Board Cahrger (OBC), der sich im Elektrofahrzeug befindet, in einen Gleichstrom für die Ladung der Batterien umgewandelt.

Wallbox, Foto: Kohl Gruppe

Wallbox, Foto: Kohl Gruppe

Die Gehäuse und der Ladeanschluss entsprechen den einschlägigen Sicherheitsvorschriften für die Verriegelung der Ladestecker oder den Fehlstromschutz und erfüllen die Schutzarten der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Als einfache Alternative zur Wandladestation gibt es für den Privatbereich die In-Cabel Control Box (ICCB).

Wandladestationen können an die Photovoltaikanlage angeschlossen werden und mit der überschüssigen Energie das Elektroauto laden. Konzeptionell können sie auch an das Smart Grid angeschlossen werden und später als puffernder Energiespeicher dienen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Wandladestation
Englisch: wallbox
Veröffentlicht: 17.09.2020
Wörter: 234
Tags: Ladekonzepte
Links: Batterie, Box, Elektrofahrzeug, Energiespeicher, Gehäuse