DCOP (desktop communication protocol)

Das Desktop Communication Protocol (DCOP) ist ein Client-Server-Protokoll, das das Interprocessing zwischen KDE-Anwendungen unterstützt. Das K-Desktop-Environment (KDE) arbeitet mit einer relativ einfachen Interprocess Communication (IPC), dem KWMcom, das beispielsweise für die Kommunikation zwischen dem Panel und dem Window-Manager benutzt wurde. Die Einfachheit des IPC-Mechanismus` begrenzt dessen Einsatzmöglichkeiten hinsichtlich der Größe und Komplexität der zu übertragenden Daten.

DCOP unterstützt die Nachrichtenübertragung und den Remote Procedure Call (RPC), das auf Sockets arbeitet. DCOP setzt auf dem ICE-Protokoll, Information and Content Exchange (ICE), auf, das einen Teil des X.11-Standards bildet.

Der DCOP-Mechanismus ist relativ einfach. Jede Anwendung die DCOP benutzt, ist ein Client. Diese kommunizieren untereinander über einen DCOP-Server, der die Verkehrssteuerung übernimmt und die Nachrichten und Anfragen zu dem entsprechenden Ziel-Client verschickt. Alle Client bilden die Peers von jedem anderen.

Mit DCOP können Nachrichten blockiert und nicht-blockiert werden. "Send and Forget" gehört zu den Nachrichten, die nicht-blockierend sind und "Calls" zu den blockierenden Nachrichten, bei denen vorher auf eine Antwort gewartet wird.

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Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: desktop communication protocol - DCOP
Veröffentlicht: 10.10.2013
Wörter: 172
Tags: Anw.-Protokolle
Links: Client, Client-Server-Protokoll, content, Daten, Desktop